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Erklärung zu einigen Leistungen (Wird ständig erweitert!)

  1. Akupunktmassage

     

    Nach chinesischer Lehre ist der Energiefluss dem anatomischen Körper

    übergeordnet, wobei zwischen Ying und Yang-Energie unterschieden wird. Wird

    der Körper von beiden Energien im richtigen Verhältnis durchflutet, dann

    fühlt er sich wohl, ist ausgeglichen und gesund.

    Ying und Yang-Energie fließen in Energieleitbahnen, sogenannten Meridianen.

    Sie haben die Aufgabe, das Gebiet, das sie durchfluten, mit Energie zu

    versorgen. Wird der Energiefluss blockiert, treten Störungen auf. Durch

    diese Massage wird der Energie-Fluss innerhalb des Meridiansystems

    harmonisiert.

  2. Aromatherapie

    Aromatherapie bezeichnet die Anwendung ätherischer Öle zur Beeinflussung von Gesundheit und Wohlbefinden. Geprägt wurde der Begriff in den 1920er Jahren von dem französischen Chemiker Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterRené Maurice Gattefossé.

    Die in der Aromatherapie verwendeten ätherischen Öle werden aus Pflanzen extrahiert. Größere Anteile sind zum Beispiel in Kamille, Rosmarin, Thymian, Lavendel, Jasmin und Sandelholz enthalten, die deshalb häufig zur Gewinnung ätherischer Öle genutzt werden.

    Ätherische Öle sind Arzneimittel, weshalb bei ihrer medizinischen Nutzung in Deutschland das Arzneimittelgesetz Anwendung findet. Sie sind Bestand des DAB (Deutsches Arzneibuch) sowie des Ph. Eur. (Europäisches Arzneimittelbuch) und in über 2000 Medikamenten enthalten. Gleichzeitig sind ätherische Öle kosmetische Mittel und in kosmetischen Präparaten enthalten. Aus diesem Grund finden die Regelungen der europäischen Kosmetikverordnung Anwendung. Weiterhin sind sie Lebensmittel und Bedarfsgegenstände, und somit Teil des Lebensmittel- und Bedarfsständegesetzes (LmBG). Ätherische Öle sind frei verkäuflich und von jedem anwendbar.

  3. Babyschwimmen

    Als Babyschwimmen bezeichnet man die Wassergymnastik mit Säuglingen und Kleinkindern zwischen dem vierten und dem achtzehnten Lebensmonat.

    Es entstand in den 1970er Jahren. Unter dem Hinweis darauf, dass Ungeborene in einem flüssigen Milieu aufwachsen, wurden schlängelnde Körperbewegungen als Schwimmbewegungen interpretiert. Mit Tauchübungen sollte Wassersicherheit erzielt werden.

    Zwischenzeitlich wird das von den Sportwissenschaftlern Ferdy Firmin und dem Heinz Bauermeister angeregte Einteilungsschema benutzt:

    1. Babyschwimmen 4.-12. und 13.-18. Lebensmonat
    2. Kleinkinderschwimmen: 15. Lebensmonat bis 3 1/2 Jahre
    3. Vorschulkinderschwimmen = technisiertes Schwimmen (von der DLRG auch als Kleinkinderschwimmen bezeichnet): 3 1/2 - 6 Jahre

    Prinzipiell ist Babyschwimmen auch schon ab der sechsten Lebenswoche möglich, wenn das Kind gesund ist.

  4. Bobath-Therapie für Erwachsene

     

    Das Bobath-Konzept ist ein weltweit anerkanntes und angewandtes Konzept in der Behandlung und Pflege von Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

    Das B.-Konz. Strebt eine Lernprozess an, um dem Patienten die Kontrolle über seine Muskelspannung und Bewegungsfunktion wieder zu ermöglichen.

    Das Prinzip ist die Regulation des Muskeltonus und das Anbahnen von physiologischen Bewegungen des gesamten Körpers, nicht nur der offensichtlich mehr betroffenen Körperteile.

    Ziel ist es, die verloren gegangenen Funktionen wieder zu erlangen, um eine grosse Selbständigkeit bei den Aktivitäten des täglichen Lebens zu erreichen.

     

  5. Bobath Therapie für Kinder

     

    Der Bobath-Therapeut behandelt Säuglinge mit Entwicklungs-oder Wahrnehmungsstörungen, Kinder mit Schiefhaltungen, Kinder mit zu schlaffer oder erhöhter Muskelspannung, größere Kinder mit Gleichgewichts-oder

    Koordinationsproblemen oder neurologischen Bewegungsstörungen.

    Der Ausdruck Bobath-Konzept will darauf hinweisen, dass es sich bei der

    Therapie nicht um Übungen im eigentlichen Sinne handelt. Das Kind

    soll vielmehr durch spielerische Art und Weise in seiner Entwicklung ge-

    fördert werden und natürliche Bewegungen kennen und umsetzen lernen.

    Dabei wird immer der kleine Patient individuell und ganzheitlich betrachtet

    und auch dessen Umfeld berücksichtigt.

    Die Bezugspersonen werden angeleitet durch so genanntes Handling dem

    Kind so oft wie möglich „richtige Haltung und Bewegung“ zugänglich zu

    machen.

  6. Brain Gymnastik

     

    Brain-Gym (Gehirngymnastik) ist eine Möglicheit, Lernblockaden zu beseitigen. Sie besteht aus einfachen Körperübungen z. B. Überkreuzbewegungen und anderen Bewegungen, um die Zusammenarbeit von rechter und linker Gehirnhälfte anzubahnen. Die Körperübungen werden mit gezielten Augenbewegungen gekoppelt, sodass die Koordination gefördert wird. Die Fähigkeit, die Mittellinie zu kreuzen (wichtig z. B. beim Lesen), wird gefördert. Durch Übungen zur Zentrierung und Atemübungen wird die Konzentration verbessert. Der Patient bekommt Übungen für zu Hause und solche, die er gezielt vor der schwierigen Lernsituation anwenden kann.

  7. Brügger

     

     

  8. Cranio-Sacral-Therapie

     

    ist eine osteopathische Behandlungstechnik.

    Sie beruht auf der Annahme, dass es eine rhythmische Pulsation der Flüssigkeit (Liquor) in Gehirn und Rückenmark gibt, die über die Schädelknochen und die Wirbelsäule ertastbar ist.

    Durch Ertasten kann der Therapeut Spannungen und Blockaden im Kraniosacralen System spüren, lösen und so den Energiefluss wieder herstellen.

     

  9. Dorn-Therapie

    Die Dorn-Therapie, auch „Dorn-Methode“ genannt, ist eine von dem Allgäuer Landwirt Dieter Dorn etwa 1975 entwickelte und in Büchern und Kursen vermittelte komplementärmedizinische manuelle Methode, die etwas an Chiropraktik erinnert, in ihrer Ausführung jedoch von dieser grundsätzlich verschieden ist und auch Elemente der Meridianlehre der traditionellen chinesischen Medizin einbezieht. Ein wesentlicher und wichtiger Teil der Dorn-Methode stellt auch der Selbsthilfe-Aspekt dar, der durch die Ergänzung des Therapie-Teils mit speziell entwickelten Selbsthilfe-Übungen die Therapie sozusagen erst zu einer Heilmethode macht.

    Laut Dorn führt das moderne Leben zu Bewegungsmangel, Fehlbelastungen und letztlich zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens. Dies sei Ursache der meisten Rückenprobleme, aber auch zahlreicher anderer Beschwerden. Insbesondere habe fast jeder einen „Beckenschiefstand“.

    Die Dorn-Therapie ist eine Methode, die nach eigenen Angaben behandlungsbedürftige Beinlängendifferenzen korrigiert und Wirbel, die laut Dorns Lehre sich in einer falschen Position befinden, ohne mechanischen Druck durch den Behandler einrichtet. Da aus jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das im gleichen Körpersegment liegende Organ- und Gewebsbereiche versorge, würden gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche erzielt. So liege etwa im Bereich des dritten Brustwirbels (bei den Chinesen das „Tor des Windes“ genannt) die Versorgung der Atmungsorgane. Somit könne eine Wirbelkorrektur in diesem Bereich die Normalisierung einer gestörten Atemfunktionen bewirken oder könnten Probleme im Atmungsbereich auf eine Fehlstellung des dritten Brustwirbels zurückzuführen sein.

    Die Methode ist vorwiegend in Deutschland verbreitet, gewinnt aber auch international Anhänger. Sie wird überwiegend bei Rücken- und Gelenkbeschwerden eingesetzt, aber auch bei vielen anderen Beschwerden. Teilweise ist diese Methode mit Massageangeboten nach Rudolf Breuß kombiniert.

    Seit einigen Jahren gibt es eine unabhängige Vereinigung von Dorn-Methode-Ausbildern, die einige Richtlinien und Therapeutenlisten veröffentlichen, zuerst in der sogenannten "Aurum Liste", dann später im "Dorn-Forum", und nun ist die offizielle Liste der "Dornfinder".

    Einige von Dieter Dorns früheren Schülern veranstalten mindestens alle zwei Jahre den "Dorn Kongress", eine Informationsveranstaltung und Ausstellung rund um die Dorn-Methode mit Therapie-Demonstrationen, Vorträgen und Diskussionen.

  10. Dreidimensionale Fußtherapie

     

    Diese Therapie beruft sich auf die normale Bewegungsentwicklung, welche in jedem Säugling genetisch verankert ist und hilft Fußdeformitäten konservativ zu behandeln.

    Durch Griffe der Diagnostik und speziell entwickelten manuellen Techniken

    wie z. B. Dehnen wird der noch gut formbare Kinderfuß behandelt.

    Eltern können gut angeleitet werden.

     

  11. Elektro, Ultraschall

    Die Ultraschalltherapie ist ein Teilbereich der Physikalischen Therapie bzw. der Elektrotherapie und beschreibt ein medizinisches Verfahren zur Schmerzlinderung und Unterstützung von Selbstheilungsprozessen mittels Ultraschall. Zur Behandlung wird ein Schallkopf gleichmäßig über die mit Kontaktgel bedeckte, erkrankte Stelle geführt, der Wärme und Gewebebewegung im Körperinneren erzeugen soll.

    Durch den auf den Körper wirkenden Ultraschall kommt es im Gewebe zu einer mechanischen und thermischen Wirkung. Die mechanische Wirkung ist eine Vibrationswirkung. Durch den Schalldruck kommt es im umliegenden Gewebe zu starken Kompressionen und Expansionen, was der Wirkung einer kräftigen Massage oder Bindegewebsmassage entspricht. Die thermische Wirkung entsteht durch die Schallresorption körpereigenen Gewebes.

  12. Funktionelle Bewegungslehre

     

    Die funktionelle Bewegungslehre ist ein Verfahren der unmittelbaren
    Bewegungsbeobachtung und seiner Auswertung für die Therapie. Sie erhebt
    einen individuellen Status unter Berücksichtigung der:
    a) individuellen Kondition (soziale Stellung, psych. Situation, somatischer
    Zustand)
    b) individuellen Konstitution ( Einfluß der Längen, Breiten, Tiefen, Gewicht
    der Körperabschnitte)
    c) individuellen Beweglichkeit der Wirbelsäule und Extremitäten
    Man beobachtet Gangbild, Bückverhalten, u.U. auch Atmung und benennt aus
    diesen Ergebnissen ein funktionelles Hauptproblem, das mit gezielten
    Behandlungstechniken (z.B. mobilisierende Massage, widerlagernde
    Mobilisation der Gelenk, hubfreie- oder hubarme Mobilisation der WS) und
    Übungen angegangen werden.

  13. Fußzonenreflex - Massage

    Die Fußreflexzonentherapie geht davon aus, dass sich auf den Fußsohlen bestimmte Zonen befinden, von denen feste Verbindungen (Reflexwege) zu den übrigen Köperregionen bestehen. Wie auf einer Landkarte finden sich alle Organe auf den Fußsohlen wieder. Durch eine Druckpunktmassage der entsprechenden Stellen am Fuß sollen sich über die Reflexwege die inneren Organe und eventuelle Störungen ihrer Funktion beeinflussen lassen. Die Organe einer Körperhälfte werden auf der Sohle des entsprechenden rechten oder linken Fußes lokalisiert.

  14. H.E.B.S.

      

    H.E.P.S. ist ein Teilbereich der Angewandten Kinesiologie. Diese Therapie dient dazu, Disbalancen im Körper aufzuspüren z. B. auch Allergien. Man arbeitet mit dem "Muskeltest" evtl. in Verbindung mit Mudras. Die Behandlung läuft  dann über die Meridiane, Akupressurpunkte und evtl. auch über Körperübungen z. B. Überkreuzbewegungen

     

  15. KG - Gerät

    Bei dieser Behandlungsform handelt es sich um eine Trainingstherapie mit Geräten, wie sie in ähnlicher Form auch in Fitness-Studios zu finden sind. Sie ist zu einem wichtigen Bereich der Physiotherapie geworden. An eine physiotherapeutische Praxis werden verschiedene Anforderungen gestellt, um diese Behandlungsmethode durchführen zu können (Raumgröße, Geräteausstattung und Fortbildungsnachweis der behandelnden Physiotherapeuten.).

    Eine solche Fortbildung qualifiziert zur Behandlung von Patienten bei chronisch degenerativen Skeletterkrankungen sowie nach Verletzungen oder postoperativen Zuständen der Extremitäten oder des Rumpfes mit: Muskeldysbalance / -insuffizienz, krankheitsbedingter Muskelschwäche, peripheren Lähmungen. Die Behandlungsdauer beträgt bei KGG - Verordnungen im allgemeinen eine Stunde unter ständiger Anleitung und Betreuung durch den qualifizierten Behandler.

    Ziel der Therapie ist eine Verbesserung bzw. Normalisierung der Muskelkraft, der Kraftausdauer und der alltagsspezifischen Belastungstoleranz. Ein individuelles und gezieltes Training verbessert funktionelle Bewegungsabläufe und Tätigkeiten im täglichen Leben. So kann der Patient optimal auf die Belastungen im Alltag, Beruf oder auch Hobby vorbereitet werden.

  16. Konzept nach Perfetti

     

    Das Therapiekonzept nach Prof. Carlo Perfetti wird hauptsächlich bei neurologischen Erkrankungen insbesondere bei Hemiplegiepatienten

    eingesetzt.

    Perfetti besagt, dass Bewegung, Wahrnehmung und geistige Leistung als funktionelle Einheit betrachtet werden müssen,

    Die Wahrnehmung vermittelt dem Gehirn Informationen, die es für die Planung und Ausführung von Bewegungen zwingend benötigt.

    Durch gezielt gelenkte Aufmerksamkeit, lernt der Patient mithilfe seiner Wahrnehmung krankhafte Bewegungen wieder zu kontrollieren

     

  17. Lösungstherapie nach Schaarschuch - Haase

     

    Eine Körperwahrnehmungstherapie für z.B. Wirbelsäulenbeschwerden, Arthrosen und Atembeschwerden. Hierbei werden durch spezielle Griffe und sanfte, rhythmische Bewegungen und durch Atemtechniken Schmerzlinderung, Wohlbefinden und verbesserte Körperwahrnehmung erzielt.

     

  18. Lymphdrainage

    Lymphdrainage
    Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen; ihre Wirkungsweise ist breit gefächert. So dient sie unter anderem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Unterleibs- und/oder Brustkrebsoperationen entstehen können. Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben.

    Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken. Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse etc.) Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck und ähnlichen Krankheitsbildern führt die richtige Anwendung der Manuellen Lymphdrainage zu einem schnellen Therapieerfolg.

    Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen tut sie gute Dienste, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Der Patient spürt eine deutliche Erleichterung, Schmerzmittelgaben können verringert werden, der Heilungsprozess verläuft schneller

  19. Manipulativ Massage nach Dr.Terrier

      

    Manipulativ Massage nach Dr. Terrier ist eine Behandlungsmethode, bei der Gelenke gleichzeitig massiert und mobilisiert werden. Durch gezielte Reize an gelenknahen Reflexzonen  lässt sich eine Tonusregulierung und somit eine Schmerzlinderung bzw Verbesserung der Beweglichkeit erreichen.

    Quelle. Technik der Manipulativmassage,3.Auflage 1997

     

  20. Manuelle Lymphdrainage

    Die Manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen. In den 1960er Jahren hat sich diese Therapie, welche von Földi, Asdonk und Vodder maßgeblich entwickelt wurde, etabliert und wird seitdem an deutschen Massage- und Krankengymnastikschulen gelehrt. Die Therapeuten sind vornehmlich Masseure, Krankengymnasten und Physiotherapeuten. Die Anwendung ist nur dem Fachpersonal mit der entsprechenden Zusatzausbildung in manueller Lymphdrainage an einem zugelassenen Lehrinstitut erlaubt. Die Zusatzausbildung dauert vier bis sechs Wochen (ca. 160 Std. oder mehr).

    Die Wirkungsweise der manuellen Lymphdrainage ist breit gefächert. So dient sie hauptsächlich als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine). Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben. Die Manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken.

    Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen tut sie gute Dienste, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Der Patient spürt eine deutliche Erleichterung, Schmerzmittelgaben können verringert werden, der Heilungsprozess verläuft schneller. Kontraindikationen (Gegenanzeigen) sind hierbei genauestens zu beachten.

    Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff Komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst.

    In Sachen Lymphdrainage haben Deutschland und Österreich eine eindeutige Vorreiterstellung. Selbst in den USA ist diese Therapie noch relativ unbekannt.

    Es wurde des Öfteren versucht, mit Geräten zur Lymphdrainage ähnliche Erfolge wie durch die manuelle Lymphdrainage zu erzielen, allerdings liegen derartige Geräte von der Effizienz her weit hinter einer manuellen Behandlung.

  21. Manuelle Therapie

    Manuelle Therapie ist eine Untersuchungs- und Behandlungstechnik, die sich mit dem Auffinden und Behandeln von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat befasst. Die Untersuchung erfolgt im Anschluss an die klinische Diagnostik und hat das Ziel betroffene Gewebestrukturen zu erkennen, die Aktualität der Läsion über die Gewebsirritation zu bestimmen, sowie die Kausalität der Beschwerden aufzufinden. Die Ursache der Beschwerden liegt häufig in einem Missverhältnis zwischen Belastbarkeit und Belastung. Somit soll die Behandlung dieses Missverhältnis beheben und das physiologische Zusammenspiel zwischen Gelenken, Muskeln und neuralen Strukturen wieder herstellen. Dazu werden sowohl passive, mobilisierende Techniken durch den Therapeuten als auch aktive Übungen des Patienten zur Kräftigung und Stabilisation oder Eigenmobilisation zum Einsatz kommen. Der Patient erhält zusätzlich eine Anleitung zu Eigenübungen, welche die Arbeit des Manualtherapeuten unterstützen sollen.

  22. Mc. Kenzie

    Das McKenzie-Konzept ist eine wichtige Methode bei der Behandlung von Nacken- und Rückenschmerzen sowie von Wirbelsäulenbeschwerden. Im Vordergrund stehen aktiv-übende Bewegungen, passive Verfahren wie z.B. manuelle Techniken werden möglichst auf ein Minimum reduziert.

    Ziele:

    • Entwicklung der therapeutischen Autonomie und Eigenverantwortung des Patienten durch Selbstbehandlung in Form regelmäßiger Übungen
  23. Migräne

    Die Migräne (von griech. ημικρανίον, hemikranion, hemikrania - halber Schädel) ist eine neurologische Erkrankung, die durch einen anfallsartigen, pulsierenden und meistens halbseitigen Kopfschmerz gekennzeichnet ist, der oft von zusätzlichen Symptomen, wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet wird. Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine Aura voraus, während der häufig optische oder sensorische Wahrnehmungsstörungen auftreten.

  24. Osteopathie

     

    Ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die den Körper als Funktionseinheit sieht und

    davon ausgeht, dass er zur Selbstregulation fähig ist.

    Alle Körperfunktionen sind von der Ver- und Entsorgung durch das Gefäß- und Nervensystem abhängig.

    Durch Ertasten stellt der Osteopath Spannungen in den Muskeln, Knochen und Geweben fest,die auf Funktionsstörungen hinweisen.

    Die Behandlung erfolgt durch manipulative Techniken, Muskelenergietechniken, Druck und Gegendruck, myofasciale Entspannung, lymphatische Behandlung, cranioscrale Techniken sowie viscerale Techniken zur Mobilisation von Organen und Bindegewebe.

     

    Man unterscheidet 3 Bereiche:

    parietale Osteopathie = Beh. von Muskeln, Gelenken und Bindegwebe

    viszerale Osteopathie = Beh. von inneren Organen und die bindegewebige Aufhängung

    Kraniale Osteopathie = kraniosacrale O. = Beh. der Flüssigkeiten in Kopf und Rückenmark

  25. Parkinson - Therapie

     

     

     

     

    Physiotherapie

    Bei der Parkinson-Krankheit ist es besonders wichtig, dass die Betroffenen regelmäßig Krankengymnastik erhalten.

    • Die verbliebene Bewegungsfähigkeit soll erhalten und gefördert werden, die oftmals verloren gegangene Harmonisierung der Bewegungsabläufe neu eingeübt und der erhöhte Muskeltonus (Rigor) vermindert werden. Somit unterscheidet sich die Form der Krankengymnastik durchaus von der bei anderen Krankheiten.
    • Besonders bewährt in der Behandlung von Parkinson-Kranken haben sich rhythmische Übungen und rhythmische Bewegungsgymnastik oder sogar Tanzen, sofern das die Beweglichkeit des Einzelnen erlaubt. Selbsthilfegruppen bieten oftmals Gruppengymnastik an.
    • Auch scheint Laufbandtraining mit Entlastung des Körpergewichts durch eine spezielle Haltungsvorrichtung über dem Laufband bei Parkinson-Kranken besser als konventionelles Gehtraining zu sein.

    Es gibt Übungen für die Haltungsverbesserung. Diese können im Stehen an der Wand oder Sprossenwand, aber auch im Liegen oder Sitzen durchgeführt werden.Gehübungen können helfen, die oftmals verkürzten Schritte bei Parkinson-Kranken wieder etwas zu verlängern. Dabei helfen auf den Boden gelegte Hölzer oder andere Hilfsmittel, über die der Erkrankte einen Schritt macht und somit jeweils eine bestimmte Schrittlänge einhalten muss. Mögliche Startschwierigkeiten können durch Tricks wie einen kurzen Schlag auf den Oberschenkel, laute Kommandos oder lautes Zählen, ein Metronom oder rhythmische Musik im einfachen 4/4-Takt beeinflusst werden. Auch eine Markierung auf dem Boden kann helfen. Ein Hindernislauf über leicht erhöhte Gegenstände auf dem Boden hilft, das Heben der Beine beim Gehen zu unterstützen.Das Mitschwingen der Arme kann bei Parkinson-Kranken geübt werden. Schwungübungen können im Sitzen oder Stehen ausgeführt werden. Koordinationsübungen versuchen, das Zusammenspiel der einzelnen Gliedmaßen zu verbessern. Hierbei werden zunächst die einzelnen Gliedmaßen beübt, bevor es dann an die Koordination geht.

     

  26. Perfetti

     

    Das Perfetti-Konzept wird bei Patienten eingesetzt, die an neurologischen Störungen und Halbseitenlähmung leiden. Man geht davon aus, dass durch eine weitestgehende Wiederherstellung der geistigen Fähigkeiten sich auch die Bewegungsfähigkeit und -kontrolle verbessert. Dabei stehen drei Aspekte im Vordergrun

    • die Wahrnehmung
    • die Aufmerksamkeit
    • die kognitive Bewegungskontrolle

    Am Anfang der Therapie steht die Bewusstmachung der Bewegung, d.h., der Therapeut fordert von dem Patienten eine bestimmte Bewegung und führt sie mit ihm aus. Der Patient erhält dadurch eine konkrete Vorstellung vom Bewegungsablauf und kann sie später selbstständig kontrollieren.

  27. PNF

     

    Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) ist eine

    physiotherapeutische Behandlungsmethode, welche v.a. in der Neurologie

    Anwendung findet.

    Bei PNF wird u.a. versucht, gestörte Bewegungsabläufe zu normalisieren.

    Dazu werden die Druck- und Dehnungsrezeptoren in Muskeln, aber auch

    Sehnen, Gelenkkapseln und Bindegewebe z.B. durch Druck, Dehnung,

    Entspannung oder auch Streckung stimuliert. Diese Abläufe werden in

    bestimmten festgelegten Reihenfolgen durchgeführt. Dadurch kommt es in den

    Muskeln zu einer vermehrten Reaktion.

     

  28. Psychomotorik

     

    Schon der Name drückt den engen Zusammenhang zwischen Bewegung und psychischen Prozessen aus - diese stehen in einer wechselseitigen Beziehung und sind voneinander abhängig.

    Beim Konzept der Psychomotorik soll im Spiel in einer Gruppe jeder einzelne zu sich finden, aber auch eine Möglichkeit sehen, wie man eine Brücke zu anderen baut.

    Durch die gestärkte Psyche wird ganz automatisch die Bewegung positiv beeinflusst.

  29. Osteoporose

    Die Osteoporose (v. griech. ὀστέον „Knochen“ und πῶρος „hart“) ist ein übermäßiger Abbau der Knochensubstanz und -struktur und erhöhter Frakturanfälligkeit, der das ganze Skelett betrifft. Die Krankheit ist daher auch als Knochenschwund bekannt.

  30. Rückenschule

     

    Als Rückenschule werden Kurse bezeichnet, die Übungen und Informationen zur

    Verminderung oder Vorbeugung bei Rückenschmerzen vermitteln. Sie haben zum

    Ziel, die Rückengesundheit der Teilnehmer zu fördern. Ziel ist, relevante

    Muskelgruppen zu stärken um so die Wirbelsäule zu entlasten. Neben der

    regelmäßigen Übung wird auch das Bewusstsein für eine rückenfreundliche

    Haltung und Bewegung im Alltag gefördert.

     

  31. Shiatsu

     

    Shiatsu ist eine Therapiemethode, bei der hauptsächlich mit der Hand, aber auch Ellenbogen oder Knie, Druck auf die Haut des Patienten ausgeübt wird. Gearbeitet wird im Meridianverlauf oder auf Akupunkturpunkten.

    Blockaden bzw. Stauungen sowohl am Bewegungsapparat als auch im vegetativen Nervensystem werden gelöst und somit Schmerzlinderung und verbesserte Beweglichkeit bzw. eine Änderung der vegetativen Reaktionslage in Richtung Normalfunktion erreicht.

    Quelle: Dao, Juli 1995

  32. Skoliosebehandlung nach Lehnert - Schroth

     

    Die dreidimensionale Skoliose-Behandlung nach Lehnert-Schroth beinhaltet
    zunächst die genaue Erkennung und Einteilung der Skoliose
    - 3-bogig, 4-bogig (Röntgenbild hilfreich)
    - welche Konvexität und Verdrehung in welchem Körperabschnitt
    - Torsion ?
    - welche Lotabweichung
    Anhand dieser Ergebnisse wird ein individueller Übungsplan erstellt, der
    Ausgangsstellungen, Übungen, Alltagsempfehlungen beinhaltet, der der
    gewohnten Krümmung und Verdrehung im jeweiligen Körperabschnitt entgegen
    arbeitet. Ein großer Bestandteil ist die sogenannte Drehwinkelatmung
    (=dreidimensionale Korrekturatmung), die auch Bestandteil aller aktiven

    Aufrichte- und Streckübungen ist.

     

  33. Somatoemotionale Entspannung

    SomatoEmotionale Entspannung ist eine Behandlungsmethode, die auf den Prinzipien der CranioSacralen Therapie aufbaut.
    Körper und Seele werden hier zusätzlich im Loslassen von Spannungen, welche durch Traumata entstanden sind, unterstützt. 

    In gemeinsamen wissenschaftlichen Untersuchungen entdeckten Dr. John Upledger und der Biophysiker Dr. Zvi Karni, daß im Körper häufig der Abdruck physischer Kräfte von Unfällen, Verletzungen und emotionalen Schock zurückzufinden ist.
    Ein solcher lokaler Abdruck wird bei einer Überforderung des Systems abgekapselt und im restlichen Körper isoliert.

    In der SomatoEmotionalen Entspannung wird die Erlaubnis gegeben, dass sich diese Bewusstseinbereiche zeigen dürfen.
    Emotionen, Aspekte der erfahrenen Wirklichkeit und Wahrheit, welche zum eigentlichen Zeitpunkt des Traumas keinen Raum fanden, können nun wieder integriert werden, in das Gesamtsystem.

    Diese Reintegration kann z.B. mit Körperbewegung, emotionalem Ausdruck und dem Fließen von Wärme einhergehen.


  34. Sportphysiotherapie

    Der Aufgabenbereich umfasst die postoperative Behandlung, die Nachbehandlung akuter Sportverletzungen und chronischen Überlastungsschäden sowie der Prophylaxe.

    Hierbei werden oft Tapeverbände eingesetzt, um die Maximalbelastung der Strukturen zu mindern und Verletzungen zu vermeiden.

     

  35. Stangerbad + UWM

    Das Stangerbad (auch Hydroelektrisches Vollbad bzw. Hydroelektrisches Dreiviertelbad) gehört zu den Elektrotherapien, genauer gesagt zu den Hydroelektrischen Bädern, und wird meistens von Medizinischen Bademeistern oder Physiotherapeuten, seltener von Ärzten angewendet. Der Patient sitzt in einer mit Wasser gefüllten Badewanne und wird von konstantem Gleichstrom (Galvanismus) durchflutet. Es handelt sich um eine Kombination aus einer elektrophysiologischen Anwendung mit einem Wärmereiz. Das Stangerbad ist in den Heilmittelkatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen[1]. Das Stangerbad ist seit dem 4. Mai 1951 als Wortmarke geschützt.[2]

     

    Unterwassermassage

    Die Unterwassermassage, wenn man es genau nimmt eigentlich Unterwasserdruckstrahlmassage, hat mittlerweile weiten Anklang gefunden. Unabdingbar für die Unterwassermassage ist die spezielle Wanne, die einen Schlauch mit Düse und eine Pumpe als Vorrichtung besitzt.

    Erzeugt wird ein Druckstrahl von ca. 0,5 bis 2,5 bar, der gegen den im Wasser liegenden Körper presst. Sind einzelne Muskeln betroffen, kann mit kreisenden Bewegungen der Düse bei der Unterwassermassage eine tiefgehende und gezielte Massage der jeweiligen Partien erreicht werden.

  36. Touch of Health

    Körperintegrierte Kinesiologie

    Touch for Health - Gesund durch Berühren

    Durch Muskeltesten werden Blockaden und Ungleichgewichte auf der physischen, emotionalen und geistigen Ebene aufgespürt. Durch erneutes Testen werden die Korrekturmöglichkeiten wie Berühren der neurolymphatischen und neurovasculären Reflexpunkte, Ausstreichen der Meridiane, Verbinden von Akupunkturpunkten, bestimmte Körperbewegungen oder Nahrungsansätze herausgefunden und durchgeführt.

    So werden die Selbstheilungskräfte angeregt und ein hohes energetisches Niveau erreicht. Die Eigenwahrnehmung und die Wahrnehmung der Umwelt wird gesteigert.

    Touch for Health ist die bewährteste und am weitesten verbreitete Methode der Kinesiologie. Aus ihr haben sich andere Richtungen entwickelt. Fachleute (Ärzte, Heilpraktiker, manuelle Therapeuten) erhalten das Basiswissen der Angewandten Kinesiologie. Für den Laien ist es eine Methode der Gesundheitsvorsorge und zum besseren Verständnis der Körperfunktionen.

  37. Triggerpunkt - Therapie

     

    Parallel Triggerpunktbehandlung

    Die Idee, die Cyriax, Simon, Travell und andere hatten, basiert auf dem gleichen Grundgedanken wie die Homöopathie: Nämlich auf der Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.

    Wie auch in der Homöopathie kann es bei der Triggerpunktbehandlung vorübergehend zunächst zu einer „Erstverschlimmerung“ kommen. Neben der äußerst schmerzhaften eigentlichen Behandlung, ist dies der Grund dafür, dass diese sehr sinn- und wirkungsvolle Art der Behandlung nicht schon weitere Verbreitung gefunden hat, und Gegnern immer wieder vordergründige Argumente gibt.

    Anwendungsbereiche

    Chronische und akute Schmerzzustände, Beschwerden der Wirbelsäule, Ischias, Hexenschuss, Athrose, Schulterschmerzen, Kniegelenksbeschwerden, Tennisellenbogen, Magen-Darm und Unterleibsbeschwerden können durch die Triggerpunktbehandlung erfolgreich behandelt werden; auch wenn alle anderen „manuellen“ Therapien nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

    Es soll jedoch nicht der Eindruck erweckt werden, dass die Triggerpunktbehandlung das Allheilmittel ist, und als Ersatz für eine schulmedizinische Behandlung angesehen werden kann. Das Behandlungskonzept erweitert das therapeutische Spektrum weit über die Grenzen des Bekannten hinaus.

  38. Tuina

    Tuina-Therapie – Ergänzung und Alternative zur Akupunktur

    Die westliche Massage konzentriert sich vor allem auf die Behandlung von Veränderungen des Bewegungsapparates. Im Gegensatz dazu versucht man mit Tuina Störungen des gesamten Organismus zu beeinflussen. Auf der Grundlage des Meridiansystems der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird an den Punkten oder entlang der Meridiane mit speziellen Handgriffen behandelt.

  39. Voita

    Mit der Vojta-Therapie soll durch das Auslösen von Bewegungsreflexen, unter Beachtung von vorgegebenen Ausgangsstellungen und Reizpunkten, Menschen geholfen werden, die motorische Störungen haben, welche unterschiedlich begründet sein können.

    Das Lebensalter der Menschen, denen die Therapie hilfreich sein kann, sowie der Bewusstseinszustand und das Entwicklungsalter sind für den Einsatz dieser Therapieform irrelevant. Aus diesem Grund kann die Behandlung bereits bei Säuglingen durchgeführt werden, die aufgrund der Entwicklung ansonsten keine Bewegungen auf Anweisung durchführen würden.

    Durch eine Summation von Reizen werden Reflexmuster ausgelöst, wie sie in der üblichen physiologischen motorischen Entwicklung von selbst auftreten würden. Diese Reflexmuster beinhalten z. B. das Umdrehen in zwei Phasen und das Kriechen.

    Entwickelt wurde diese Methode vom tschechischen Neurologen Prof. Dr. Václav Vojta (*12. Juli 1917 in Mokrosuky/Böhmen (Tschechische Republik), †12. September 2000 München).

    Der Einsatz der Methode bei Kindern ist umstritten. Die Behandlung stellt für Eltern und Kind eine ganz erhebliche Belastung dar. Von den Eltern erfordern die Übungen große Konzentration und auch körperliche Anstrengung. Ein Kleinkind reagiert auf die Therapie mit exzessivem Schreien und Weinen. Die Eltern sind verunsichert, wie weit die Übungen dem Kind wehtun. Die Unmöglichkeit der verbalen Kommunikation, Schuldgefühle und Ängste, die Liebe des Kindes zu verlieren, bedingen psychischen Stress für die Eltern.

  40. Reflexzonenmassage

    Die Reflexzonenmassage ist eine Behandlungsform, die in ihrer therapeutischen Ausprägung zu den alternativmedizinischen Behandlungsverfahren gezählt wird und als Wohlfühlbehandlung zunehmend auch im Wellnesssektor Einzug gefunden hat. Befürworter dieser Methode gehen davon aus, dass die Reflexzonenmassage in der Schmerztherapie und bei Durchblutungsstörungen übliche medizinische Verfahren und physiotherapeutische Anwendungen ergänzen kann sowie eine Verbesserung des Wohlgefühls unterstützen kann.

    Wirkungsweise der Reflexzonentherapie
    Früher gingen Anhänger von der Hypothese aus, dass für die Wirksamkeit der Reflexzonen die Energiebahnen der traditionellen chinesischen Medizin als Meridiane verantwortlich wären. Für die Meridiane gibt es allerdings keine wissenschaftlichen Nachweise.
    Da die Funktion der Reflexzonenmassage nicht auf den Nervenverbindungen des peripheren Nervensystems beruht dürften Erklärungsmodelle über das vegetative Nervensystem am Wahrscheinlichsten sein. Dass die Reflexzonenmassage wirksam ist dürften aber nach den Millionen von Anwendungen weltweit angenommen werden. Eine wissenschaftliche Doppelblindstudie mit dem Titel "Änderung der Nierendurchblutung durch organassoziierte Reflexzonentherapie am Fuss gemessen mit farbcodierter Doppler-Sonografie" der Universitätsklinik Innsbruck (1999 Drs. Sudmeier, Bodner, Egger, Mur, Ulmer und Herold) hat auf alle Fälle zeigen können, dass mit einer gezielten Fußreflexzonenmassage eine Widerstandsverminderung im renalen Gefässsystem erzielt werden kann und sich dadurch die Nierendurchblutung vorübergehend positiv beeinflussen lässt.
    Ob weitergehend durch Reflexzonenmassagen auch Störungen des menschlichen Energieflusses – sogenannte Blockaden - beeinflusst werden können wird entsprechend den Schulen und Überzeugungen noch diskutiert.

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